Blutdruck: Niedriger ist besser

Warum jeder seine Blutdruckwerte kennen sollte und was sie außer Medikamenten noch senken kann

Blutdruck: Niedriger ist besser

© iStock/dolgachov

Das Gemeine am hohen Blutdruck: Man spürt gar nichts davon, aber wer ihn hat, lebt gefährlich – Bluthochdruck ist ein wesentlicher Risikofaktor für ernste Herz-Kreislauf-Erkankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Darum sollte jeder seine Blutdruckwerte kennen. Bei einer leichten Hypertonie – bis ca. 159 zu 99 mmHg – kann man viel ohne Medikamente tun: Stress abbauen (etwa durch Entspannung), abnehmen (der Body-Mass-Index sollte max. 27 betragen), sich regelmäßig bewegen (am besten fünfmal die Woche je 30 Minuten). Der sparsame Umgang mit Kochsalz ist wichtig, mehr als fünf bis sechs Gramm sollten es nicht sein. Das schafft nur, wer auf Fertigprodukte verzichtet und viel mit Kräutern würzt. Frauen sollten nicht mehr als 10 bis 20 Gramm Alkohol pro Tag zu sich nehmen, Männer höchstens 20 bis 30 Gramm. 20 Gramm Alkohol entsprechen ca. einem Viertelliter Wein oder einem halben Liter Bier. Das Buch „Blutdruck senken ohne Medikamente“ von Prof. Dr. M. Middeke und anderen (TRIAS; um 23 Euro) ist zwar schon einige Jahre alt und berücksichtigt die neuen Studien nicht, dennoch bietet es eine gute Zusammenfassung zum Thema.

 

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