Migräne: Auswege Online

Wer die Auslöser kennt und für Entspannung sorgt, kann die Kopfschmerz-Anfälle leichter abwehren. Unsere besten Netz-Tipps

Migräne: Auswege Online

© iStock/golubovy

Teil der Forschung sein und davon profitieren

Das Forschungsprojekt Migräne Radar  sammelt und analysiert die Häufigkeit von Migräneanfällen in ganz Deutschland. Das Ziel: Auslösende Faktoren erkennen, etwa, in dem die Migräneanfälle mit Wetterdaten abgeglichen werden. Und: die Forscher freuen sich über neue „Melder“. Diese können über eine App Anfälle melden. Die App fungiert gleichzeitig als persönliches Migräne-Tagebuch und kann deshalb nützliche Erkenntnisse über mögliche Auslöser oder hilfreiche Maßnahmen liefern.

Rundum-Unterstützung per App

Anfälle reduzieren und die Schmerzen in den Griff bekommen: Dabei hilft die neue „Migräne App“ (nicht zu verwechseln mit der App „Migraine“ vom gleichen Anbieter) der Schmerzklinik Kiel in Kooperation mit der TK: Neben einem Schmerzkalender, der auch auf Auslösersuche geht, bietet die App hilfreiche Entspannungstechniken und wacht über die Medikamenten-Einnahme. Sie zeigt sogar, wann die beste Zeit für die nächste Schmerztablette wäre und warnt vor Überdosierungen. Die ganz neue App gibt es bisher nur für Iphone und Ipad, die Android-Version ist für Anfang 2017 angekündigt.

Jenseits von Schmerzmitteln

Auch Progressive Muskelentspannung, Ausdauersport und Akupunktur helfen gegen die Schmerzattacken. Dieser Artikel  der Medizin-Seite DocCheck liefert eine aktuelle Zusammenstellung auf Basis wissenschaftlicher Studien, welche alternativen Therapien wirklich wirken.

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