Hohe Absätze: 3 Fragen zu High Heels

Wieso die Füße in High Heels so schmerzen, mit welchen Modellen das Gehen am leichtesten fällt und was gegen schmerzende Füße hilft

Hohe Absätze: 3 Fragen zu High Heels

©iStock/MoustacheGirl

1. Warum tun die Füße darin so weh?

Weil sehr viel Körpergewicht auf dem vorderen Teil des Fußes lastet. Darum drücken hohe Schuhe vor allem am Ballen. Das ist schon nach wenigen Stunden unangenehm, und das Verletzungsrisiko steigt: Für die USA gibt es Schätzungen, dass sich im Verlauf von zehn Jahren mehr als 120.000 Notaufnahme-Besuche auf hohe Absätze zurückführen lassen. Auf Dauer können u. a. Rückenschmerzen oder Deformationen des Fußes wie ein Hallux valgus die Folge sein. Übrigens: Absätze mit bis zu drei Zentimeter Höhe sind für jeden Tag okay, ab fünf Zentimetern wird es ungesund, ab etwa 6,5 Zentimetern ganz schwierig.

2. Gibt es Modelle, mit denen man besser klarkommt?

Ja, inzwischen gibt es „Gesundheits-High Heels“. Die Idee dahinter: Ist etwa ein Pfennigabsatz ein wenig zur Mitte des Fußes hin verschoben, verteilt sich das Gewicht günstiger – ähnlich wie bei einem Keilabsatz, der den Fuß ebenfalls besser unterstützt. Außerdem geben solche Schuhe dem Ballen mehr Platz.

3. Was hilft gegen die Schmerzen?

Am besten vorbeugen: Gelsohlen bzw. -kissen tun dem Vorfuß gut, außerdem kann man mal versuchen, den jeweils dritten und vierten Zeh (vom großen aus gezählt) zusammenzutapen – das soll einen Nerv zwischen diesen Zehen schonen und Schmerzen hinauszögern. Wenn die Füße schon wehtun, gilt: Schuhe ausziehen, Füße kreisen lassen. Eine Massage tut gut, am besten mit einem pflegenden, leicht kühlenden (mentholhaltigen) Produkt.

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