Bauchkrämpfe: Magentröster für Zuhause

Bauchkrämpfe, Sodbrennen oder ein ungewohnter Druck im Darmbereich – diese Beschwerden sind schmerzhaft, meist aber mit Hausmitteln zu kurieren.

Bauchkrämpfe: Magentröster für Zuhause

Alkohol, Kaffee, Stress: viele Faktoren können Bauchkrämpfe verursachen. / Foto: ©iStock/Milkos

Zu viel vom Sonntagsbraten, durchzechte Nächte oder Dauerstress – unser Alltag kann uns ganz schön auf den Magen schlagen und uns Bauchkrämpfe verursachen. Völlegefühl, Übersäuerung, Durchfall oder Übelkeit sind die Folgen und Anzeichen einer entzündeten Magenschleimhaut (Gastritis). Weitere häufige Ursachen für Schmerzen im Bauchbereich sind Menstruationsbeschwerden und Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Nur in den seltensten Fällen stecken ernste Erkrankungen wie Magengeschwüre oder -krebs hinter den Schmerzen. Meist sind die Beschwerden harmlos und klingen schnell ab. Vor allem, wenn Sie mit diesen Magentröstern nachhelfen:

1. Gegen Bauchkrämpfe hilft Wärme von innen und außen

Wärme entspannt die Muskulatur und schwächt so die Schmerzen ab, besonders bei Krämpfen. Für Wärme von außen sorgen Wärmeflasche oder ein warmes Kirschkernkissen, für Wärme von innen hilft Ihnen Tee: Kamille und Melisse beruhigen außerdem die Magenschleimhaut und sind somit bei Gastritis zu empfehlen; Fenchel und Anis wirken gegen Bauchkrämpfe wahre Wunder. Aber Achtung: Bei Bauchschmerzen mit Verdacht auf Blinddarmentzündung ist Wärme kontraproduktiv.

2. Sanfte Medizin

Der Griff zu diesen sanften Medikamenten lohnt sich häufig. Verschiedene pflanzliche Mittel helfen Muskulatur und Darm zu entspannen, Kümmelfrüchte kommen hier zum Beispiel zum Einsatz. Andere Pflanzen helfen, die Magenschleimhaut zu beruhigen, zum Beispiel Mittel mit Schleifenblume oder Kamille, und so Schmerzen abzuschwächen.
Präparate, die mehrere Symptome gleichzeitig lindern, sind besonders bei stressbedingten Schmerzen oder Reizdarm hilfreich, denn diese Probleme beschränken sich häufig nicht auf ein einzelnes Symptom.

3. Vorbeugen

Bei bis zu 50 Prozent aller Patienten führen hastige, fettreiche Ernährung und übermäßiger Konsum von Kaffee, Zigaretten oder Alkohol zu Magenproblemen. Wer hier aufs richtige Maß achtet, beugt dem Entstehen von Bauchschmerzen vor. Doch obwohl wir häufig wissen, was die Magenprobleme provozierten, schafft es wohl kaum jemand, die Auslöser ganz konsequent zu meiden. Anstatt dann zu versuchen, die Zähne zusammenzubeißen, ist es besser, immer eines der milden Medikamente im Haus zu haben, das einen schnell und nebenwirkungsarm von den lästigen Schmerzen befreit. Dann steht dem Genuss des Sonntagsbratens oder einem gelegentlichen Tanz durch die Nacht nichts im Weg.

KOMMENTARE