Der kleine Unterschied: Grippe oder grippaler Infekt?

Ein Kratzen im Hals, Kopfschmerzen, schwere Glieder – ist da eine Grippe im Anflug? Oder doch eher eine Erkältung? Die Beschwerden sind ähnlich. Dennoch lassen sich die beiden Krankheitsbilder unterscheiden.

Der kleine Unterschied: Grippe oder grippaler Infekt?

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Ein Kratzen im Hals, Kopfschmerzen, schwere Glieder – ist da eine Grippe im Anflug? Oder doch eher eine Erkältung? Die Beschwerden sind ähnlich. Dennoch lassen sich die beiden Krankheitsbilder unterscheiden. So erkennen Sie, ob es sich um einen grippalen Infekt handelt oder um die echte Grippe.Das ist typisch für die Grippe

Es gibt einige Merkmale, die charakteristisch für das Krankheitsbild der Influenza sind. Jedoch müssen nicht zwangsläufig alle Symptome stark oder überhaupt auftreten.

  • Beginn: Meist plötzlich und sehr heftig
  • Symptome: Starke Kopf- und/oder Gliederschmerzen, Halsbeschwerden, Husten, (hohes) Fieber, starke Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit
  • Verlauf: Die Beschwerden tauchen ohne Vorwarnung auf, der Zustand verschlechtert sich rasch und die Krankheit wirkt sich auf den gesamten Organismus aus
  • Dauer: Rund zwei Wochen
  • Behandlung: Bei Verdacht auf Grippe sollte zeitnah ein Arzt konsultiert werden. Er wird die richtige Behandlung, v. a. sofortige Schonung, empfehlen und eventuell antivirale Medikamente verschreiben.

Die Erkältung erkennen

Meist kündigt sich der grippale Infekt mit einem Kratzen im Hals oder Vorboten eines Schnupfens an.

  • Beginn: Langsam und schleichend
  • Symptome: Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Schnupfen, Husten, maximal leichtes Fieber, Mattigkeit, manchmal leichte Kopf- und/oder Gliederschmerzen
  • Verlauf: Die Symptome stellen sich nach und nach ein, vor allem die Atemwege sind betroffen
  • Dauer: Man sagt: „3 Tage kommt sie, 3 Tage bleibt sie, 3 Tage geht sie“; die einzelnen Symptome können jedoch bis zu 3 Wochen anhalten
  • Behandlung: Mit rezeptfreien Präparaten und Tipps aus der Apotheke lassen sich die Beschwerden lindern. Sollte das jedoch nicht funktionieren, ist ein Besuch beim Arzt ratsam.

Bei den ersten Anzeichen aktiv werden

Wenn der Hals schmerzt und das Schlucken Probleme macht, gilt es, die Ursache der Beschwerden anzugehen. Das heißt, die trockenen, gereizten Rachenschleimhäute müssen vor weiteren Angriffen von außen geschützt und intensiv befeuchtet werden.

Das gelingt beispielsweise mit Halspastillen aus der Apotheke, die eine Kombination aus einem Hydrogel-Komplex mit Hyaluronsäure und einem Spezialextrakt aus pflanzlichem Isländisch Moos enthalten (isla® med akut Zitrus-Honig, ohne Rezept in der Apotheke erhältlich). Sie bilden beim Lutschen einen Schutzfilm, der sich über die Schleimhäute legt und sie befeuchtet. So können sie sich regenerieren und die Beschwerden werden effektiv gelindert.

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Um für zusätzliche Befeuchtung zu sorgen, sollten Sie zudem viel trinken. Ein heißer Tee mit Honig ist beispielsweise eine Wohltat bei kratzendem Hals. Aber auch Inhalationen machen der Erkältung Dampf. Gegen trockene Heizungsluft empfiehlt sich ein Schälchen mit Wasser, das auf die Fensterbank gestellt wird. Und ein dicker Schal schützt den Hals von außen. Dann heißt es hoffentlich ganz bald: Halsschmerzen adé!

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