Erblich bedingter Haarausfall: Was tun, wenn die Haare weniger werden?

Was ist erblich bedingter Haarausfall, wo liegen seine Ursachen und wie können Sie ihn am besten behandeln?

Erblich bedingter Haarausfall: Was tun, wenn die Haare weniger werden?

Haarausfall kann viele verschiedene Ursachen haben. Bild: ©iStock/eduardrobert

Bis zu einem gewissen Punkt ist Haarausfall völlig normal. Im Durchschnitt hat jeder Mensch etwa 100.000 Haare auf seinem Kopf. Es ist kein Grund zur Sorge, dass uns davon täglich einige ausfallen. Jedes Haar hat nur eine begrenzte Lebensdauer, hört irgendwann auf zu wachsen, fällt aus und an seiner Stelle wächst dann ein neues nach. Doch wenn einem über einen längeren Zeitraum täglich mehr als 100 Haare ausfallen oder einzelne haarlose Stellen entstehen, dann spricht man von Haarausfall.

Arten des Haarausfalls

Es gibt unterschiedliche Arten von Haarausfall. Bei diffusem Haarausfall fällt das Haar gleichmäßig am ganzen Kopf aus. Die Ursachen hierfür sind sehr vielfältig. Die häufigsten Ursachen sind zum Beispiel Hormonschwankungen, Funktionsstörungen der Schilddrüse, falsche Medikamente, Vitamin- oder Mineralstoffmangel, Stress oder Krankheiten. Zum Glück gilt der diffuse Haarausfall als gut behandelbar. Behandelt man die eigentliche Ursachen, so verschwindet der Haarausfall meist.

Seltenere Arten von Haarausfall sind zum Beispiel der kreisrunde oder der vernarbte Haarausfall. Sie treten als Begleiterscheinungen von bestimmten Erkrankungen und Entzündungen auf.

Erblich bedingter Haarausfall

Der erblich bedingte Haarausfall, auch androgenetische Alopezie genannt, ist der häufigste Grund für das Ausfallen der Haare. 25% aller Frauen sowie mehr als 50% aller Männer leiden unter dieser Form des Haarausfalls. Bei den meisten Betroffenen macht sich die Alopezie erst mit Anfang 50 bemerkbar. Erste Anzeichen, feineres und dünneres Haar, treten jedoch oft schon im Jugendalter auf. Bei erblich bedingtem Haarausfall ist meist nicht die gesamte Kopfhaut, sondern nur bestimmte Bereiche betroffen. Während es bei den Männern dadurch zu den so genannten Geheimratsecken oder zur Glatzenbildung kommt, macht er sich bei Frauen eher im Bereich des Scheitels bemerkbar.

Warum fallen die Haare aus?

Jedes Haar auf unserem Körper durchläuft in seinem Leben drei Phasen: die Wachstumsphase, die Übergangsphase und die Ruhephase. Unabhängig voneinander befinden sich unsere Haare in einer dieser drei Phasen. So erneuert sich das Haarkleid ständig von selbst: Jeden Tag wachsen uns neue Haare, andere fallen aus. Verantwortlich für den erblich bedingten Haarausfall ist das körpereigene Hormon DHT (Dihydrotestosteron). Es sorgt dafür, dass sich die Blutgefäße, welche die Haarfollikel versorgen, zurückbilden. Durch die Unterversorgung verkümmern die Follikel. Die Haare hören früher auf zu wachsen und fallen aus. Auch die nachwachsenden Haare werden kürzer, weniger kräftig und fallen früher aus.

Behandlung

Der erblich bedingte Haarausfall lässt sich oft gut selbst behandeln. Die Produkte von Regaine® stoppen beispielsweise den Haarausfall, indem sie die Blut- und Nährstoffversorgung der Haarfolikel verbessern und die Ruhephase verkürzen. Gleichzeitig wird die Wachstumsphase wieder verlängert, um so wieder eine gute Grundvoraussetzung für das Nachwachsen von kräftigem und dickerem Haar zu schaffen.

Ganz wichtig bei der Behandlung: Nicht die Geduld verlieren! Ein Haar wächst im Monat ca. 1 cm, daher dauert es meist etwa 12 Wochen, bis sich erste Anzeichen der Therapie bemerkbar machen. Die Produkte von Regaine gibt es entweder als Schaum oder als Gel. Einfach zweimal täglich auf die trockene Kopfhaut auftragen.

Das können Sie sonst noch tun

Auch wenn Sie den Haarausfall in den meisten Fällen nicht komplett verhindern können, gibt es doch einige Dinge, die Sie tun können, um Ihr Haar gesund und fit zu halten:

  • Nein zu Chemie und Strapazen: Chemische Farben, Föhn und Glätteisen strapazieren und schädigen das Haar, es kann zu Trockenheit und Haarbruch kommen.
  • Viel Feuchtigkeit: Auch Haarbruch ist Haarverlust. Um dem vorzubeugen, versorgen Sie Ihre Haare durch reichhaltige Spülungen oder Kuren immer mit ausreichend Feuchtigkeit.
  • Gesunde Ernährung: Lebensmittel wie Nüsse, Hülsenfrüchte, Eier, Fisch oder Haferflocken enthalten wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die dein Haar kräftigen und stärken.
  • Aufgepasst beim Bürsten: Im nassen Zustand sind die Haare sehr empfindlich und es besteht eine größere Gefahr, Haare auszureißen oder zu schädigen. Warten Sie mit dem Bürsten deshalb lieber, bis die Haare möglichst trocken sind.

Dieser Artikel erschien zuerst im aporot-Blog. Schauen Sie doch mal vorbei!

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