Forrest Yoga – Was ist das eigentlich?

Forrest Yoga wird nicht etwa im Wald praktiziert, der Name geht viel mehr auf die Begründerin dieser Yogaform zurück, auf Ana T. Forrest.

Forrest Yoga – Was ist das eigentlich?

Forrest Yoga gilt als eine Kombination aus Yoga und Schamanismus. Foto: ©iStock/aerogondo

Was ist Forrest Yoga?

Forrest Yoga wurde vor ungefähr 40 Jahren von der US-Amerikanerin Ana T. Forrest entwickelt. Damals, als etwa 14-Jährige, hatte Ana T. Forrest bereits mit Drogen experimentiert und war durch sexuellen Missbrauch traumatisiert. Als sie, eigentlich vom Reitsport kommend, begann Yoga zu praktizieren, stellte sie fest, dass die Asanas eine heilende Wirkung auf sie ausüben. Ihr Weg führte sie schließlich von den Vereinigten Staaten von Amerika nach Mexiko und Indien und wieder zurück zu in die USA, genauer zu indianischen Stämmen, bei denen sie einige Zeit lebte und von den Älteren als “Pipe Carrier” bezeichnet wurde – als Trägerin einer Pfeife, die als heiliges Instrument für spirituelle Gebete gilt. Ana T. Forrest beschäftigte sich in jener Zeit mit indianischer Heilkunst und integrierte Elemente daraus in ihre Yogapraxis. Entsprechend gilt Forrest Yoga als eine Kombination aus Yoga und Schamanismus. Ihre Erfahrungen beschrieb Ana T. Forrest in ihrer Autobiografie Fierce Medicine. Auf deutsch: Die Yoga-Kriegerin.

Wie funktioniert Forrest Yoga?

Eine Stunde Forrest Yoga findet in einem ungefähr 25 Grad warmen Raum statt und startet zumeist mit verschiedenen, Pranayama genannten Atemübungen (hier geht es zu einem erklärenden Video von Ana T. Forrest) Darauf folgen sitzende und stehende Übungen. Typisch sind die Schulter- und Nackenöffner oder denjenigen für die Bauchmuskulatur. Bei jeder dieser Übung atmen die Yogis tief und bewusst. Dadurch verbindet sich der Körper mit dem Geist, das Gewebe wird gedehnt und gut durchblutet.

Wie gesund ist Forrest Yoga?

Forrest Yoga bringt sowohl Geist als auch Körper in eine gesunde Balance und eignet sich grundsätzlich für jeden. Denn es wird keine besondere Muskelkraft oder Geschicklichkeit vorausgesetzt. Die Übungen lassen sich ganz den Bedürfnissen des Praktizierenden anpassen. Worauf es bei Forrest Yoga ankommt, ist in erster Linie die Bereitschaft, bewusst zu atmen, bewusst den Nacken sowie die Schultern zu entspannen und Füße und Hände zu aktivieren. Beispielsweise die Zehen zu spreizen, was sich für viele beim ersten Mal eher ungewohnt anfühlt.

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