Einmal frischen Teint, bitte!

Der winterblassen Haut einen schönen Farbton schenken: Die besten Tipps und Tricks für einen sonnengeküssten Teint

Einmal frischen Teint, bitte!

Die lichtarmen Monate hinterlassen alle Jahre wieder ihre Spuren: Der Teint zeigt sich bleich, die Beine sind weiß. Zum Glück gibt’s gesunde Bräune aus der Dose – als frische Farbe zum Auftragen oder als haltbaren Selbstbräuner.

Der schnelle Hauch von Farbe

1 Die neuen getönten Tagescremes lassen das Gesicht sofort viel frischer aussehen. In ihnen stecken neben Pigmenten fast immer ein Sonnenschutz und je nach Rezeptur bis zu fünf weitere hautpflegende Inhaltsstoffe (z.B. „Hyaluron-Filler CC Cream“ von Eucerin, 50 ml um 27 Euro). Anders als manche Grundierung kleistern sie den Teint nicht einfach zu, sondern verleihen der Haut einen ganz natürlichen, schönen Schimmer. Wer spontan Lust auf den neuen Rock und nackte Beine hat, kann zur getönten Bodylotion greifen (z.B. „Divine Legs“ von Caudalíe, 100 ml um 27 Euro). Die darin enthaltenen Pigmente verbinden sich so gut mit der Haut, dass sie selbst eine heiße Disco-Nacht überstehen.

Weiß zu Braun

2Der Vorteil von Selbstbräunern gegenüber getönten Produkten: Sie halten gleich ein paar Tage. Und wirken oft noch natürlicher. „Das No-Make-up ist ein großer Beauty-Trend und lässt sich perfekt mit Selbstbräunern umsetzen“, sagt Jules Heptonstall, Bräunungsexperte bei der Kosmetikfirma St. Tropez.

Das No-Make-up ist ein großer Beauty-Trend und lässt sich perfekt mit Selbstbräunern umsetzen

Sein Rat: Weniger ist mehr. Anfänger können einen Selbstbräuner, wie ihn viele Kosmetikfirmen inzwischen standardmäßig im Programm haben, zu gleichen Teilen mit einer Tagescreme mischen und gleichmäßig im Gesicht verteilen. Damit der Fake nicht auffällt, die Creme auch in Haaransatz und Brauen gut verteilen (Männer dürfen den Bartansatz nicht vergessen!) und vom Hals zum Dekolleté weich ausstreichen. Anschließend die Hände mit Seife waschen.

Die Substanzen, die unsere Haut bräunen, heißen Dihydroxyaceton und Erythrulose. Dahinter verbergen sich farblose Zucker, die mit Proteinen und Aminosäuren der Haut reagieren. Innerhalb von drei bis sechs Stunden sieht man wie sonnengebräunt aus. Der Vorgang ist unschädlich, und die Inhaltsstoffe gibt es inzwischen in allen Varianten, die das Herz begehrt – auch aus Rapsöl gewonnen in Bio-Qualität (z.B. „Selbstbräunungslotion“ von Lavera, 150 ml um 9 Euro), als Konzentrat, das man in die bevorzugte Bodylotion träufeln kann (z.B. „Ad- dition Concentré Eclat Corps“ von Clarins, 30 ml um 37 Euro) oder im Körperöl (z.B. „Self Tan Luxe Dry Body Oil“ von St. Tropez, 100 ml um 35 Euro). „An Beinen und Armen können auch Neulinge ein bisschen mutiger sein und einen dunkleren Selbstbräuner ausprobieren“, sagt Jules Heptonstall. Wichtig dabei: Vorher sorgfältig peelen, damit kleine Hautschüppchen entfernt werden und die Oberfläche schön gleichmäßig ist. An Ellenbogen, Knien und Füßen zurückhaltend cremen – die leichte Horn- haut dort färbt sich stärker. Damit der neue Hautton möglichst lange hält, hat Profi Heptonstall noch einen Tipp parat: täglich viel Feuchtigkeitscreme auftragen.

Der Trick mit den Terrassen

3 Die Hauptpartien, die als Erstes Sonnenlicht abbekommen, bräunen auch ein bisschen stärker. Den Effekt können Sie super nachahmen und für den perfekten Glow ein wenig Bräunungspuder (z.B. „Bronzing Powder“ von Dr. Hauschka in Terrakotta, 9 g um 21 Euro) auf Stirn, Nasenrücken, Wangen und Kinn stäuben. Am Körper sind Dekolleté und Schlüsselbein, Unterarme und Schienbeine die exponierten Sonnenstellen. Der Trick für den schönen braunen Schein funktioniert hier am besten mit Körperölen, die schimmernde Pigmente enthalten (z. B. „Huile Prodigieuse Or“ von Nuxe, 100 ml um 40 Euro). Solche Öle sind ideal bei ganz trockener Haut, um die lange Wartezeit bis zum Sommer zu überbrücken.

 

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