So beeinflussen gute Nachrichten das Wohlbefinden

Gute Nachrichten sind heutzutage seltener geworden, zumindest nehmen wir sie weniger wahr. Doch sie können für unsere Gesundheit ein Segen sein

So beeinflussen gute Nachrichten das Wohlbefinden

Wann haben Sie das letzte Mal etwas Gutes in den Nachrichten gesehen oder gute Nachrichten über das Internet bekommen? Wahrscheinlich können Sie sich daran nicht so gut erinnern wie an die zahlreichen schlechten News, die uns jeden Tag erreichen. Natürlich möchte man wissen, was in der Welt passiert, aber häufig wird die Lage als ausweglos dargestellt. Allerdings erwartet jeder Mensch auch, Lösungsansätze vorgestellt zu bekommen, und das bedeutet: positivere Nachrichten zu erhalten.

Junge Menschen wünschen sich gute Nachrichten

Genau das ergab auch eine Studie im Auftrag des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), die unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen durchgeführt wurde. Der Grund: Sie sind mit dem Internet aufgewachsen. Und auch sie wünschen sich weniger negative News. Sie erwarten von Medien, auch oder mehr gute Nachrichten zu verbreiten. Dies ergaben verschiedene Gruppendiskussionen unter den Teilnehmern.

30 Tage ohne Meckern? Das geht

Auch die Aktion 30 Tage ohne Meckern, die kürzlich in Belgien durchgeführt wurde, zeigt, dass ein Großteil der Menschen zu negativ denkt. Das Wetter, den Job, den Partner: alles kann man negativ betrachten. Jedoch ist es genau so möglich, negative Dinge mit einem positiven Lösungsansatz zu verbinden. Genau dieser Denkansatz soll durch diese Aktion verstärkt werden. Denn das Meckern macht nicht nur die Seele sondern auch den Körper krank. Das belegte eine Studie des belgischen Gesundheitsministeriums. Die einfache Rechnung: Um Stress abzubauen, stöhnt der Mensch häufig. Doch diese Aktion bedeutet für den Körper nicht Erleichterung, sondern noch mehr Stress. Dabei wird nämlich Cortisol freigesetzt, was eine Erhöhung des Risikos für Adipositas (Fettleibigkeit), Herzinfarkt oder auch Diabetes erhöhen kann.

Lagom: Glücklich sein und länger leben

Auch der schwedische Wissenschaftler und Arzt Bertil Marklund erkannte, wie sich eine positive Grundeinstellung auf die Gesundheit auswirkt. Mit seinem Konzept Lagom sollen positiv denkende Menschen sogar zehn Jahre mehr Lebenszeit geschenkt bekommen. Die Lösung ist eine Mischung aus gesunder Ernährung, genügend Vitamin D, einem zufrieden stellenden Job und einem verlässlichen Freundeskreis. Bewegung gehört auch dazu, und schon ein täglicher Spaziergang kann eine Menge dazu beitragen.

Good News: Eine App für gute Nachrichten

Umweltschutz, neue technische Entwicklungen und Erfindungen, wohltätige Aktionen: Es gibt viele Dinge, die unsere Erde voranbringen. Eine Möglichkeit, eine Auswahl an diesen positiven, lösungsorientierten Nachrichten zu bekommen, ist die App Good News. Das Redaktionsteam stellt von Montag bis Freitag jeweils eine Tagesausgabe aus guten Nachrichten zusammen. Auf diese Weise erhalten Sie täglich einen umfassenden Überblick über die positiven Entwicklungen auf unserer Welt.

Also, immer mal tief durchatmen statt gestresst aufstöhnen und gute Nachrichten bewusst aufnehmen. Zusammen mit genügend Bewegung, guter Ernährung und einem gesunden Sozialleben kann dies das Rezept für ein langes, glückliches Leben sein.

 

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