Coronavirus: Initiativen für Betroffene und Helfende

Vernetzung, Mitfahrgelegenheiten oder Bereitstellung von medizinischem Zubehör: Diese Initiativen bieten Hilfe für Betroffene in Zeiten des Corona-Virus.

Coronavirus: Initiativen für Betroffene und Helfende

Positive Nachrichten in Zeiten von Corona: Viele Plattformen stellen speziell zugeschnittene Angebote für Betroffene und Unternehmen bereit. Bild: ©iStock/VectorStory

Überwältigendes Echo: 3D-Druck von Atemschutzmasken

Immer wieder werden neue Atemschutzmasken und medizinisches Zubehör benötigt. Deshalb folgte ein Aufruf der EU, benötige Atemschutzmasken auch mit 3D-Druck herzustellen.

Das Berliner 3D-Druck-Netzwerk “Medical goes Additive” (MGA) stellt auf seiner Website Formulare zur Verfügung, in denen medizinische Einrichtungen den Bedarf anmelden können. Außerdem können sich auch Betriebe aus der 3D-Druck-Industrie melden. Bisher haben sich bereits 300 Unternehmen registriert und ihre Hilfe angeboten.

Damit folgt das Netzwerk dem Beispiel des FabLab in Mailand. Das Unternehmen druckte direkt im Krankenhaus Ventile für Atemschutzmasken. Die Aktion rettet vielen kranken Menschen das Leben.

match4healthcare – Vernetzung von Helfenden und Hilfesuchenden

Auf der Plattform können Helfende eine medizinische Einrichtung unterstützen. Die Institutionen können dort angeben, welche Hilfe sie benötigen. Das ehrenamtliche Projekt match4healthcare wurde von medis vs. COVID-19, bvmd (Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V.) und #WirVsVirus (Hackathon der Bundesregierung) entwickelt.

Beyond Crisis: Zeit für neue Lösungen

Viele Firmen leiden finanziell stark unter der Coronakrise. Beyond Crisis entwickelt deshalb neue Geschäftsmodelle und Ideen, die sich direkt mit der aktuellen Situation auseinandersetzen.

Beispiele für Projekte

SteriCoach – Händedesinfektion richtig gemacht

Beim Desinfizieren der Hände kann man auch einiges falsch machen. SteriCoach entwickelte deshalb ein Trainingskonzept, um das richtige Desinfizieren zu lernen. Das Programm wurde vom Jenaer Unternehmen heyfair entwickelt.

helfen.berlin – Rette deine Lieblingsorte

Vor allem Gastronomen und Clubbetreiber leiden stark unter den Regulierungen. Vielen droht die Insolvenz. Die Initiative helfen.berlin bietet Hilfe für die Berliner Gastronomie: auf der Online-Plattform können Gäste ihre liebsten Restaurants und Clubs durch den Kauf von Gutscheinen im Wert von 50€ unterstützen, die sie später einlösen können.

Restaurant- und Clubbetreiber können sich unter  bitte@helfen.berlin melden.

CleverShuttle – Fahrservice für Mitarbeiter und Patienten

CleverShuttle ist ein Anbieter für Mitfahrgelegenheiten. Die Organisation bietet einen Fahrservice für alle, die in Zeiten der Coronakrise dringend gebraucht werden oder selbst Hilfe brauchen.

Die Helfer fahren Patienten zur Klinik, Mitarbeiter zur Arbeitsstätte oder liefern Lebensmittel an Hilfebedürftige in Quarantäne.

Hier geht’s zur App!

Digitale Dörfer – App für Bewohner und Händler in Dörfern

Der Online-Marktplatz Digitale Dörfer wurde vom Fraunhofer-Institut IESE und Rheinland-Pfalz ins Leben gerufen. Dort bieten lokale Händler ihre Waren an. Die Dorffunk-App dient dem Austausch zwischen Bewohnern, bietet Dorfnews für lokale Nachrichten, einen Lieferservice innerhalb der Nachbarschaft sowie die Organisation von Mitfahrgelegenheiten.

Hier geht es zum Projekt Digitale Dörfer.

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