Kurkuma: Gesundheit aus dem Gewürzregal

Lasst Nahrung eure Medizin sein und Medizin eure Nahrung, sagte der griechische Arzt und Vater der Medizin Hippokrates. Wir zeigen, warum dies auch auf Kurkuma zutrifft.

Kurkuma: Gesundheit aus dem Gewürzregal

Kurkuma ©iStock/AnnaPustynnikova

Im Rahmen Kurkuma in aller Munde und wird häufig als „Wunderknolle“ gegen Verdauungsbeschwerden genannt, die sogar das Risiko für Krebserkrankungen senken soll. Doch was ist Kurkuma überhaupt?

Gelbe Wurzel mit Geschichte

Kurkuma ist auch bekannt als Gelbwurzel, ähnelt optisch der Ingwerknolle und stammt aus Südasien. Bereits seit 4000 Jahren wird Kurkuma in Indien u.a. in der traditionellen Heilkunst Ayurveda verwendet und zählt hier zu den „heißen“ Gewürzen, welchen eine reinigende und energiespendende Wirkung zugesprochen wird.

Hierzulande ist Kurkuma hauptsächlich aufgrund der intensiven Farbkraft des Curcumins bekannt, welches in der Lebensmittelherstellung als Farbstoff für Senf, Margarine oder Wurstwaren eingesetzt wird. Geschmacklich ist die frische Kurkumaknolle leicht harzig und in getrockneter Variante mildwürzig bis bitter. Doch welche Auswirkungen hat Kurkuma nun auf unsere Gesundheit?

Kurkuma: Medizinische Wunderknolle

Zahlreiche medizinische Studien weisen auf die verdauungsfördernde und entzündungshemmende Wirkung der Knolle hin. Auch gibt es Belege dafür, dass Kurkuma das Risiko für Krebs- und Gehirnerkrankungen in Tierversuchen senkt.

Ob sich diese Wirkungen auch auf den Menschen übertragen lassen, ist jedoch fraglich, denn bisher wurden diese lediglich in Laborversuchen nachgewiesen und in Langzeitstudien noch nicht hinreichend untersucht. Fest steht jedoch, dass sich Kurkuma positiv auf die Verdauung auswirkt und die Produktion des Magensaftes anregt. Somit kann Fett besser verdaut werden, sodass Völlegefühl oder Blähungen gelindert werden. Wer also häufig mit Verdauungsbeschwerden zu kämpfen hat, kann sich mit einem leckeren Kurkuma-Tee Linderung verschaffen.

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