Diese 7 Infos braucht der Arzt zur Diagnose einer Lungenkrankheit

COPD, Asthma, chronische Bronchitis: Jede Lungenkrankheit hat unterschiedliche Symptome und hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Hier sind einige Punkte, zu denen Ihr Arzt auf jeden Fall Informationen benötigt.

Diese 7 Infos braucht der Arzt zur Diagnose einer Lungenkrankheit

Zur Diagnose einer Lungenkrankheit benötigt der Arzt verschiedene Informationen. / Bild ©iStock/doyata

Ein Arztbesuch ist beim Verdacht auf eine Lungenkrankheit unerlässlich. Mit diesen Fragen können Sie sich besser auf das Gespräch mit Ihrem Arzt vorbereiten. Mit diesen Infos kann er dann eine bessere Einschätzung zu Krankheiten wie COPD, Asthma bronchiale oder einer chronischen Bronchitis stellen.

Die Checkliste zur Diagnose einer Lungenkrankheit

1. Wie alt sind Sie?

Eine COPD tritt bspw. meistens erst ab einem Alter von mehr als 40 Jahren auf.

2. Rauchen Sie? Wenn ja, wie viel und seit wann?

Rauchen gilt, wie Sie sicherlich schon wissen, als Hauptursache für COPD. Ihr Arzt wird Ihre „Packungsjahre“ berechnen, indem er die Zahl der täglich konsumierten Päckchen mit den Jahren als Raucher multipliziert. So kann der Arzt Ihr COPD-Risiko besser einschätzen.

3. Wie lange haben Sie die Beschwerden schon?

Die Frage bezieht sich auf die Dauer der chronischen Bronchitis. Der Arzt kann aufgrund Ihrer Antwort einschätzen, wie weit die Schädigung der Bronchien fortgeschritten ist.

4.Wie sieht der Auswurf aus?

Aus Menge, Farbe und Beschaffenheit des Auswurfs kann der Arzt Hinweise auf die Ursache der Verschlechterung Ihrer Lungenfunktion erhalten: Eitriger Auswurf spricht für eine bakterielle Infektion.

5. Leiden Sie an Luftnot bei Belastung oder Ruhe?

Je nachdem, in welchen Situationen Luftnot auftritt, kann Ihr Arzt Anhaltspunkte für den Schweregrad der Lungenerkrankung gewinnen.

6. Sind die Beschwerden ganzjährig gleich?

Mit dieser Frage zielt Ihr Arzt auf einen möglichen Einfluss von allergieauslösenden Substanzen ab, die die Intensität der Beschwerden beeinflussen können.

7. Arbeiten Sie mit Stäuben, Gasen, Dämpfen?

Es gibt auch Nichtraucher, die an einer COPD erkranken. Feine Stäube können beispielsweise chronische Entzündungen der Atemwege hervorrufen, die schließlich zu einer Lungenerkrankung führen.

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