Motivation: Raus aus den Federn!

Endlich haben wir den Winter hinter uns gelassen und sind bereit, die wärmeren Jahreszeiten in Angriff zu nehmen. Und was gibt es da Besseres, als endlich wieder fit zu werden? Damit nach den ersten Einheiten die Motivation nicht abhandenkommt, habe ich euch hier meine drei wichtigsten Tipps zusammengefasst, mit denen ihr am Ball bleibt.

Motivation: Raus aus den Federn!

Motivation: Raus aus den Federn / Illustration: Amelie Roth

Wir stellen die wichtigsten Hilfen für mehr Motivation vor.

Erkenne deinen Sporttyp

Eine der wichtigsten Hilfen für die Motivation ist die Überlegung, welche körperliche Bewegung mir eigentlich am meisten Spaß macht. Welcher Sport gefällt mir wirklich? Ist es Tanzen, Pilates oder das Krafttraining? Mag ich eher Sport in der Gemeinschaft oder sportle ich lieber alleine für mich, da ich mich nur auf den Sport konzentrieren möchte?
Wenn ich mich am Anfang nur in der Gemeinschaft motivieren kann, dann wähle ich lieber Fitnesskurse (Bootcamps im Park sind dafür eine tolle Variante). Fühle ich mich aber eher unsicher und noch unwohl in meinem Körper, dann kann ich zunächst auch alleine oder mit einem professionellen Privattrainer durch den Park laufen und trainieren.
Außerdem ist es wichtig, sich die Frage zu stellen, zu welcher Tageszeit ich eigentlich richtig motiviert bin und nur so vor Energie strotze? Bin ich ein Morgenmuffel, dann fällt das 6-Uhr-Workout für mich wohl aus. Sport lässt sich auch in die Mittagspause integrieren, falls ich mich mittags am fittesten fühle. Und wenn Fitnesskurse am Abend stattfinden, mache ich mich lieber direkt nach der Arbeit auf den Weg zum Sport, ohne davor nach Hause zu gehen. So besteht nicht die Gefahr, dem Ruf der Couch doch nachzugeben.

Motivation bedeutet Ziele setzen

Wie in jedem anderen Lebensbereich auch, ist eine gewisse Fokussierung nötig, um seine Ziele zu erreichen. Daher ist es wichtig, sich Zeit zu nehmen und einen Plan aufzustellen. Es muss nicht ein kompletter Trainingsplan für ein halbes Jahr sein. Aber wenn ich zum Beispiel mit dem Laufen anfangen möchte, dann kann ich mir ruhig vornehmen, in zwei Monaten die fünf oder zehn Kilometer zu laufen.
Der Plan sollte am besten schriftlich festgehalten werden. Außerdem ist es gerade am Anfang wichtig, sich feste Tage für den Sport zu setzen, die ich dann in den Kalender eintrage. Sofern man mit To-do-Listen arbeitet, sollte man den Sport ebenfalls als Aufgabe für den geplanten Tag eintragen.
Denn was gibt es Besseres als das Gefühl, eine erfüllte Aufgabe abhaken zu können?

Gut Ding will Weile haben

Wer kennt das Sprichwort nicht? In keinem anderen Bereich macht es so viel Sinn wie beim Sport. Mit all den tollen Bildern von durchtrainierten Leuten, die heute so in der Welt herumschwirren, darf man eine Sache nie vergessen. Diese Leute haben nicht erst gestern angefangen zu trainieren, sondern trainieren schon seit Längerem bei jedem Wetter, an fast jedem Tag. Das sollte ich mir immer vor Augen halten und diese Leute lieber als Vorbild nehmen.
Im nächsten Schritt konzentriere ich mich dann wieder auf mich selbst und arbeite mit eigenen Fotos von mir vor dem Spiegel. Diese vergleiche ich dann einfach nach einigen Wochen Training mit neuen Bildern. Ihr werdet den Fortschritt sofort erkennen. Nichts motiviert doch mehr, als sich selbst in einer besseren Form zu sehen, um weiter dranzubleiben.

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