So schaffen Sie sich Oasen im Alltag

Jeden von uns holt regelmäßig der Alltag ein. Wir verraten Ihnen ein paar Entspannungstricks, mit denen Sie sich Ihre eigene Erholungsoase zu Hause schaffen können.

So schaffen Sie sich Oasen im Alltag

Schaffen Sie sich Oasen im Alltag ©iStock/patat

Hallo, lieber Alltag, da bist du ja wieder! Fast jeder von uns kennt diese Phasen, in denen man sich am liebsten unter der Decke verkriechen würde, in denen das Nervenkostüm immer dünner wird und das innere Schutzschild schmilzt. Dann braucht man dringend Urlaub. Die inneren Widerstandskräfte kann man aber auch gut zu Hause trainieren. Kleine Veränderungen im Alltag helfen uns dabei, gelassener und stressresistenter zu werden, und stärken unsere inneren Widerstandskräfte.

Stille & Ruhe schaffen

Für klare Gedanken und mentale Stabilität brauchen wir vor allem eines: Ruhe. Das betrifft sowohl den äußeren wie den inneren „Geräuschpegel“ – leider lässt sich unser Umfeld oft nur schwer auf Stop oder stumm schalten. Gegen die erschöpfende Dauersendung in unserem Kopf kann man dagegen angehen – mit autogenem Training und Meditation. Beides wirkt wie eine bewusste Auszeit vom Alltag und funktioniert auch losgekoppelt von der Esoterikschiene.

Die Kunst des Zu-, Los- und Weglassens üben

Das Leben ist eine Achterbahnfahrt, und manchmal dauert die Talfahrt ein wenig länger, als uns lieb ist. Damit zu arbeiten, was IST, nicht was sein könnte, ist die wahre Kunst im Leben. Lösen Sie sich von zu hohen Ansprüchen. Lernen Sie aus Rückschlägen oder Fehlern – ohne Yin kein Yang, ohne Dunkelheit kein Licht, ohne Trauer kein Glück, ohne Anspannung keine Entspannung.

Morgenroutinen etablieren, Abendrituale praktizieren

Auch wenn es anfangs schwerfällt: Stellen Sie den Wecker eine Stunde früher und nehmen Sie sich morgens Zeit. Sie schlagen dem inneren Schweinehund ein Schnippchen und starten positiv in den Tag, sind stressresistenter und produktiver. Selbiges gilt auch für Ihr Abendritual. Es dient der Reflexion und Kontemplation. Also Handy und Fernseher aus, Ruhemodus an.

Dankbarkeit auch im Alltag fühlen

Dankbarkeit ist eine Frage der Einstellung. Dankbar kann man auch in holprigen Lebensphasen sein: Für gute Freunde, geistige oder körperliche Gesundheit, Essen, das Dach über dem Kopf, den beginnenden Sommer. Statt Strand und Palmen ist dieses Jahr nur Urlaub auf Balkonien drin? Na prima, endlich Zeit für mehr Sport, ein Hobby, spannende neue Bücher. Ein Perspektivwechsel hilft oft ungemein.

Tagebuch schreiben

Studien belegen die positive Wirkung einer täglichen Tagebuchroutine. Indem man sich auf die schönen Momente konzentriert und die kleinen Erfolge feiert, festigt sich eine optimistische Grundeinstellung zum Leben. Man muss keine Romane schreiben: Drei Minuten morgens, drei Minuten abends reichen. Tipp: Das 6-Minuten-Tagebuch.

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