3 Fragen zu Paracetamol

Welche Nebenwirkungen hat Paracetamol und welche Alternativen gibt es für das Schmerzmittel?

3 Fragen zu Paracetamol

© iStock/mangpor_2004

Warum gibt es nur noch 20 Stück rezeptfrei zu kaufen?

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Das ist eine Vorsichtsmaßnahme. Denn so harmlos, wie viele meinen, ist das Fieber- und Schmerzmittel nicht; einige Pharmakologen fordern sogar eine allgemeine Rezeptpflicht. Neuere Studien zeigen, dass schon eine geringe Überdosierung von Paracetamol die Leber schädigen und für Kinder lebensgefährlich werden kann. Bei Älteren erhöht sich zudem das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall, wenn sie auf Dauer mehr als 15 Tabletten pro Woche schlucken.

Wie viel ist unbedenklich?

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Acht Tabletten (vier Gramm) in 24 Stunden sollen Erwachsene nicht überschreiten. Für Kinder ist die Höchstdosis abhängig vom Alter bzw. Körpergewicht. Letztens wurde in Studien ein Zusammenhang zwischen Paracetamol in der Schwangerschaft und z. B. ADHS oder Asthma bei den Babys erkannt. Wie aussagekräftig diese sind, darüber Streiten Experten noch. Auf der Website embryotox.de, die u.a. vom Bundesgesundheitsministerium finanziert wird, heißt es, diese Studien änderten nichts daran, dass Paracetamol während der gesamten Schwangerschaft genommen werden darf.

Was hilft noch?

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Ibuprofen ist vergleichbar stark wirksam und dabei noch entzündungshemmend. Kühle Wadenwickel reichen oft aus, um die Körpertemperatur wieder unter 39 Grad Celsius zu bringen. Bei Erkältungskopfweh hilft auf die Schläfen geträufeltes Pfefferminzöl.

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