Die Reiseapotheke: ein unverzichtbarer Begleiter

Damit die Urlaubsfreude ungetrübt bleibt, hat uns Reisebloggerin Stefanie Thimm ihre ganz persönlichen Tipps für die Reiseapotheke zusammengestellt.

Die Reiseapotheke: ein unverzichtbarer Begleiter

Stefanies wichtigste Empfehlung zum Thema Reiseapotheke vorab: „Ich habe immer nur Medikamente dabei, die wir kennen und von denen ich weiß, dass die Kinder sie gut vertragen. Neben Arzneimitteln haben wir immer ein Fieberthermometer, Anti-Mückenspray, eine Zeckenzange, ein Wundspray und jede Menge Pflaster dabei – für eine einfache, erste Hilfe sind wir so gut gerüstet.“

Reiseapotheke bei Wunden: Aua, das tut weh!

Es bleibt nicht aus: Kinderknie sind irgendwie ständig aufgeschürft, oder? Gegen die Schmerzen bei kleineren Unfällen hilft bei uns Arnika. Diese Globuli habe ich immer in meinem Erste-Hilfe-Set in der Tasche. Vielleicht ist es nur der Placebo-Effekt, aber meine Kinder beruhigen sich, wenn sie „Kügelchen“ bekommen. Kommen die Schmerzen von einem Infekt, ist Fieber mit dabei, dann greifen wir auch auf Paracetamol zurück. Das hilft bei kleineren Infekten oft schon. Schlimm können vor allem bei Flugreisen auch Ohrenschmerzen sein, die machen sich vor allem bei Erkältungen bemerkbar. Bei Flugreisen also das Nasenspray nicht vergessen. Um dem Ohrendruck bei Start und Landungen zu begegnen hilft es bei ganz kleinen Kindern übrigens, das Baby zu stillen bzw. ein Fläschchen zu geben. Für alle größeren Kinder und auch Erwachsene kann ein Kaugummi Wunder wirken.

Waschen, baden trinken: Was ist mit dem Wasser?

In manchen Ländern außerhalb Europas ist auch die Hygiene ein großes Thema. Damit die Magen-Darm-Infekte nicht zum ständigen Begleiter werden, achte ich auf häufiges Händewaschen und habe Tonnen von Feuchttüchern dabei. Zum Trinken gibt es bei uns auch nur Wasser aus Flaschen, das wir nicht in Kindertrinkfläschchen füllen, denn auch da lagern sich schnell Bakterien an.
Für den Fall, dass es doch mal Bauchweh gibt, habe ich persönlich Okubaka oder auch auch Vomex® oder Ähnliches im Gepäck.
Auch beim Baden gilt es, ein wenig Vorsicht walten zu lassen. So schön das kalte Nass an heißen Tagen sein kann, nicht nur die Kleinen fangen sich bei zu langem Baden Infekte ein: Von der Blasenentzündung bis zur Erkältung. Wer hier seine Schwachstellen kennt, sollte mit gut erprobten Medikamenten nicht nur in der Hausapotheke, sondern unbedingt auch in seiner Reiseapotheke vorsorgen.

Nicht nur, aber vor allem im Sommer wichtig – die Haut

Wir cremen und cremen und cremen … mit Faktor 50. Damit’s schnell geht, nehme ich nur Cremes, die gut einziehen. Meine Kids sind außerdem nie ohne Hut oder Kappe unterwegs. Am besten ein Baseball-Cap mit großem Schirm, der das Gesicht im Schatten lässt. Im Winter schütze ich unsere Haut beim Skifahren selbst dann, wenn die Sonne kaum zu sehen ist. Und: Sind die Temperaturen sehr niedrig und weht ein eisiger Wind, gibt es Kälteschutz als Creme auf die Haut. Bei Entzündungen der Haut oder wunden Stellen wirkt bei uns Calendula-Wundsalbe ganz prima.

Stefanie Thimm ist Familienreisebloggerin bei www.familyescapes.de

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