Bei Blähbauch: Wärme oder Fenchel?

Wir haben uns unter unseren Leserinnen und Lesern umgehört, worauf sie bei einem Blähbauch setzen

Bei Blähbauch: Wärme oder Fenchel?

© iStock/stevanovicigor

WärmflascheWärmflasche

Der Klassiker, der sofort hilft: Die Wärme entkrampft den Bauch, sodass das zwickende Gas darin besser entweichen kann. Unterwegs lindert eine sanfte Massage im Uhrzeigersinn die Beschwerden beim Blähbauch nach demselben Konzept. Wenn es nicht zu doll weh tut, kann man erst mal spazieren gehen – auch Bewegung hilft Verdauungsgasen zu entweichen und fördert die Darmfunktion.

KoernerbrotWeniger Körnerbrot

Ballaststoffe sind ohne Frage sehr gesund, aber bei ihrer Verdauung entstehen Gase. Darum besser nicht von heute auf morgen auf eine sehr ballaststoffreiche Ernährung umstellen und zu gemahlenen Vollkornprodukten greifen statt zu ganzen Körnern – mit den fein zerkleinerten Bestandteilen kommt der Verdauungstrakt oft besser zurecht. Trotzdem langsam essen und sehr gut kauen: Ein Teil des Blähbauchproblems ist ganz einfach Luft, die man beim hastigen Essen vermehrt schluckt. Ebenfalls blähungsfördernd sind u. a. viele Kohlsorten, Hülsenfrüchte, Lauch, Zwiebeln, Feigen, Bananen sowie Trockenobst.

Fenchelsamen

Fenchelsamen kauen

Ein Döschen mit ein paar Fenchel-, Anis- oder Kümmelsamen passt in jede Tasche. Zwischendurch gekaut, profitiert man ohne jeden Aufwand von ihrer entblähenden (karminativen) und krampflösenden Wirkung. Wem der Geschmack zu intensiv ist, der kann die Gewürzmischung „Pan Masala“ (Fenchelsamen mit Zuckerperlen, Betelnüssen und evtl. Mandelblättchen o. Ä.) probieren, die es nach dem Essen in indischen Restaurants sowie im Tütchen in manchen Asiamärkten gibt.

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